Das neue Schuljahr hat begonnen und in den ersten Tagen und Wochen fällt der Einstieg in den Schulalltag schwer? Wir zeigen euch einige Tricks, mit denen ihr euch Informationen leichter merken könnt.
Tipp: Funktioniert auch bei Erwachsenen!

Damit Informationen auch im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden, ist es am effektivsten, beide Gehirnhälften zu beteiligen. Die linke Gehirnhälfte ist für alles "Sachliche", wie das Denken, die Logik, Sprache und Zahlen zuständig. Die rechte Gehirnhälfte übernimmt hingegen das Fühlen, die Kreativität. Musik, Farben und Fantasie sind hier beheimatet. Verknüpft man beim Lernen beide Teile, wird der Lernstoff viel sicherer und fester verankert.

 

Hier ein paar Techniken, bei denen beide Gehirnhälften beteiligt sind:

 

Kettentechnik

Muss man sich Begriffe merken, womöglich auch noch in einer bestimmten Reihenfolge, hilft es, diese Begriffe in einer gedachten Kette aneinanderzureihen und dazu eine Geschichte zu erfinden. Je absurder und lustiger die Geschichte ist, desto besser kann man sich die Geschichte merken.

 

Beispiel:
Zu diesem Lerntipp findet man oft abstrakte Beispiele, die sich wunderbar in einer Geschichte verarbeiten lassen, wie z.B. Baum - Teddybär - Katze - Ball usw.
Wie sieht es aber in der Praxis aus? Hier ein Beispiel aus der Chemie. Nehmen wir an, ihr müsst euch die Elemente der 16. Gruppe des Periodensystems merken.
Sauerstoff - Schwefel - Selen - Tellur - Polonium - Livermorium. Die Elemente der Gruppe werden als Chalkogene bezeichnet. Das wollen wir uns auch noch merken.

Versuchen wir es also:

Langsam ging ihm der Sauerstoff aus. Kein Wunder, bei diesem Schwefelgestank, der an die Hölle erinnerte. Bestimmt schwebten hier auch noch viele verlorenen Selen herum, die verdammt wurden, da sie nie ihren Tellur, nein, das heißt ja Teller, im guten alten Polonium nie aufgegessen hatten. Aber heute war er ganz live hier im Moor von Livermore. Die Römer hätten es wohl Livermorium genannt, hätte es dieses Städtchen damals schon gegeben. Aus seinen Augen blitzte der (S)chalk. O Gene! Das hatte er von seinem Vater geerbt.

Wie ihr seht, müsst ihr kreativ sein. Versucht es selbst mit einem anderen Beispiel. Ihr werdet sehen, dass ihr die Geschichte nicht mehr so leicht vergesst und auch noch Wochen später im Kopf habt.

 

Reimtechnik

Reime kann man sich besonders gut merken. Hier kann man auch versuchen, Eigenschaften eines Wortes in den Reim zu packen.

Beispiel:
Ribosomen sind in einer Zelle die Proteinfabriken (d.h. die Eiweißfabriken). Merken könnte man sich das so:

Ein Ei ist immer ein gutes Omen,
das Protein dafür wird produziert von den Ribosomen

 

Vokabeln mit Intuition und Fantasie lernen

Kennt ihr das? Manche Vokabeln wollen einfach nicht in eurem Kopf hängen bleiben? Versucht auch hier, kreativ zu sein und einen Bezug zum Wort herzustellen.

Nehmen wir das englische Wort pigeon. Es bedeutet Taube.

Was fällt euch als erstes bei dem Wort ein? Pig bedeutet Schwein. Stellt euch beispielsweise lauter fliegende Schweine vor, die auf der Zentrale von EON landen. Schon habt ihr einen Bezug zur Taube hergestellt und vergesst das Wort nicht mehr so schnell.

 

Ihr benötigt noch weitere Lerntipps? In unseren Räumlichkeiten könnt ihr euch die Broschüre "Das Lernen lernen" abholen. Während unserer Nachhilfestunden geben unsere Lehrer immer wieder hilfreiche Tipps und gehen auch darauf ein, welcher Lerntyp ihr seid.

Gleichfalls bieten wir spezielle Lerntrainings an, in denen wir ganz gezielt Lerntechniken und Konzentration üben.

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